English

Stems exportieren für den Mix.

Bevor dein Song gemischt werden kann, brauchst du die einzelnen Spuren als Audiodateien. Hier steht, wie das in den gängigen Programmen geht, damit alles sofort passt.

Von Gabriel Kaiser, Mixing & Mastering Engineer · 5 Min. Lesezeit · Stand 13.10.2026

Kurz gesagt

Alle Spuren starten bei Takt 1, auch wenn das Instrument erst später einsetzt. So passen sie sofort zusammen.

Exportiere jede Spur als eigene WAV-Datei mit 24 Bit, alle ab Takt 1 bis zum Songende. Kein Normalisieren, kein Limiter auf der Summe, klare Namen. Dann liegen alle Spuren im Mix sofort an der richtigen Stelle.

Checkliste für den Stem-Export

  • WAV, 24 Bit oder 32 Bit Float, in der Samplerate des Projekts (meist 44,1 oder 48 kHz).
  • Alle Spuren ab Takt 1 bis zum Ende, inklusive Ausklang von Hall und Delay.
  • Nicht normalisieren, nichts clippen lassen. Spitzen um −6 dBFS sind ideal.
  • Kein Limiter und keine Mastering-Plugins auf der Summe.
  • Effekte, die zum Sound gehören, draufbehalten. Bei Vocals gern zusätzlich trocken.
  • Klare Namen wie „Lead Vocal“ oder „808“ statt „Audio 12“.
  • Dazu deinen Rough-Mix als Stereo-Datei.

Stems exportieren in FL Studio

  1. Leg jedes Instrument und jede Vocal-Spur auf einen eigenen Mixer-Insert.
  2. Stell den Song-Modus ein oder markiere den ganzen Song.
  3. File → Export → WAV file, leeren Ordner wählen.
  4. 24 Bit oder 32 Bit Float, Split mixer tracks aktivieren.
  5. Bei Tail „Leave remainder“ wählen und exportieren.

Stems exportieren in Ableton Live

  1. Markiere im Arrangement Takt 1 bis zum Ende inklusive Ausklang.
  2. File → Export Audio/Video (Strg/Cmd + Shift + R).
  3. Bei Rendered Track „All Individual Tracks“ wählen.
  4. WAV, 24 Bit, Samplerate wie im Projekt, Normalize aus.
  5. Exportieren.

Stems exportieren in Logic Pro

  1. Cycle-Bereich von Takt 1 bis zum Songende inklusive Ausklang setzen.
  2. File → Export → All Tracks as Audio Files (Shift + Cmd + E).
  3. WAV, 24 Bit, Normalize auf „Off“.
  4. Plugins, die zum Sound gehören, aktiv lassen und exportieren.

Cubase, Studio One und Reaper

  • Cubase: Locatoren auf den ganzen Song, File → Export → Audio Mixdown, „Channel Batch Export“.
  • Studio One: Song → Export Stems, Bereich „Between Song Start/End Markers“.
  • Reaper: Spuren auswählen, File → Render, Source „Stems (selected tracks)“.

Vor dem Schicken prüfen

Der Stem-Check prüft deine Spuren im Browser, ohne Upload.

Zieh den Ordner in den kostenlosen Stem-Check. Er prüft direkt im Browser Samplerate, Länge, Clipping und Format. Ist alles grün, kannst du die Spuren über dein Kundenkonto oder per WeTransfer schicken. Was der Mix kostet, steht bei Mixing & Mastering.

Projekt anfragen

Erzähl mir kurz von deinem Projekt.

Kostenlos und unverbindlich. Nur Name und Kontakt sind Pflicht, du hörst innerhalb von 48 Stunden von mir.

Worum geht’s?
Wer bist du?

Ich antworte dort, wo du mir etwas hinschreibst.

Noch etwas dazu?
Extras (freiwillig)

Mit dem Absenden stimmst du zu, dass deine Daten zur Beantwortung der Anfrage verwendet werden. Datenschutz

Willkommen zurück.

Logg dich ein, dann siehst du deine Aufträge, Dateien und Nachrichten.

Persönliches Feedback

Mix-Review für 24,99 €

Was davon wichtig ist und was du als Nächstes angehen solltest, sag ich dir in einer persönlichen Mix-Review.