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Song auf Spotify hochladen.

Direkt bei Spotify hochladen geht nicht, dafür brauchst du einen Distributor. Hier siehst du, wie das funktioniert, was es kostet und wie du deinen Release richtig planst.

Von Gabriel Kaiser, Mixing & Mastering Engineer · 5 Min. Lesezeit · Stand 13.10.2026

Kurz gesagt

Ein Upload beim Distributor, und dein Song landet auf allen großen Plattformen.

Du lädst deinen fertigen Master und das Cover bei einem Distributor hoch, etwa DistroKid, TuneCore, CD Baby, Amuse oder RouteNote. Der verteilt den Song an Spotify, Apple Music, YouTube Music, TikTok und viele weitere Dienste. Lade ihn etwa vier Wochen vor dem Release hoch, dann kannst du ihn bei Spotify für Playlists pitchen.

Was macht ein Distributor?

Spotify nimmt Musik nur über Distributoren oder Labels an. Der Distributor liefert deinen Song an die Plattformen, sammelt die Einnahmen aus den Streams ein und zahlt sie dir aus. Die Rechte an deiner Aufnahme bleiben bei seriösen Anbietern bei dir.

Was kostet es, einen Song auf Spotify hochzuladen?

  • Jahresabo: zum Beispiel DistroKid. Unbegrenzt viele Songs für eine jährliche Gebühr. Kündigst du, können deine Songs offline gehen.
  • Bezahlung pro Release oder Abo: TuneCore und CD Baby bieten je nach Paket verschiedene Modelle.
  • Gratis mit Provision: Manche Anbieter wie RouteNote haben ein kostenloses Modell und behalten dafür einen Teil der Einnahmen.

Die Preise ändern sich oft, aktuell stehen sie auf den Seiten der Anbieter. Vergleiche vor allem: Was passiert mit deinen Songs, wenn du kündigst? Wie viel Prozent der Einnahmen behält der Anbieter? Und kosten Extras wie YouTube Content ID mehr?

Was du für den Upload brauchst

  • Master als WAV, 16 oder 24 Bit. Mehr dazu unter WAV oder MP3?
  • Cover als JPG oder PNG, am besten 3000 × 3000 Pixel, ohne Links oder Logos von Plattformen.
  • Angaben: Titel, Artist-Name, Featurings, Songwriter mit echtem Namen, Genre, Release-Datum, Explicit-Kennzeichnung.

ISRC und UPC: was ist das?

Der ISRC ist die eindeutige Nummer einer Aufnahme, der UPC die Nummer eines ganzen Releases. Über diese Codes werden Streams gezählt und abgerechnet. Die meisten Distributoren vergeben beide kostenlos. Erscheint derselbe Song später noch einmal, etwa auf einem Album, nimm denselben ISRC, dann werden die Streams zusammengezählt.

Release planen und bei Spotify pitchen

Upload rund vier Wochen vorher, Pitch früh, spätestens eine Woche vor dem Release.

Lade den Song etwa vier Wochen vor dem Release hoch. Sobald er in Spotify for Artists auftaucht, kannst du ihn für die redaktionellen Playlists pitchen, spätestens sieben Tage vor dem Release. Gepitchte Songs landen außerdem im Release Radar deiner Follower.

Kann ich Songs aus Suno hochladen?

Das hängt von zwei Dingen ab: ob du laut deinem Suno-Abo die kommerziellen Rechte am Song hast, und ob dein Distributor KI-generierte Musik annimmt. Viele Anbieter verlangen inzwischen, dass du KI-Anteile angibst. Lies die Bedingungen beider Seiten, bevor du hochlädst.

Checkliste vor dem Release

  • Song gemastert und im Mix-Scout geprüft.
  • Cover fertig, Credits vollständig.
  • Song bei der Verwertungsgesellschaft angemeldet, siehe AKM und GEMA.
  • Release-Datum gewählt, Pitch vorbereitet.
  • Pre-Save-Link und Content für Social Media bereit.

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