Kurz gesagt
Mit einer Lease kaufst du das Recht, den Beat zu nutzen, aber nicht exklusiv: Andere Artists können ihn auch kaufen, und meist gibt es Grenzen bei Streams oder Verkäufen. Mit einer Exclusive kann ab dann niemand Neues den Beat mehr kaufen. Das Urheberrecht am Beat bleibt in beiden Fällen meist beim Produzenten.
Lease-Stufen: MP3, WAV und Trackout
| Lizenz | Du bekommst |
|---|---|
| MP3-Lease | Beat als MP3 |
| WAV-Lease | Beat als WAV |
| Trackout-Lease | alle Spuren einzeln |
| Unlimited | meist ohne Stream-Limit |
Die Grenzen bei Streams, Verkäufen und Videos legt jeder Produzent selbst fest. Lies die Lizenz, bevor du kaufst.
Was bedeutet Exclusive?
- Niemand kann den Beat neu kaufen.
- Bestehende Leases laufen meist weiter. Der Beat kann also schon in Songs anderer Artists stecken.
- Oft mit Trackouts und ohne Limits.
- Der Produzent bleibt meist Miturheber.
Warum Trackouts den Mix besser machen
Mit dem Beat als einer Datei lässt er sich im Mix nur als Ganzes bearbeiten. Mit Trackouts kann ich die 808 an deine Stimme anpassen, Platz in den Mitten schaffen und den Beat um deine Vocals herum bauen. Das Ergebnis klingt deutlich mehr nach einem Song aus einem Guss. Wie das preislich aussieht, steht bei Mixing & Mastering.
Credits, Splits und Content ID
- Credit: „prod. by …“ ist meist Pflicht, die Form steht in der Lizenz.
- Splits: Der Produzent ist meist Miturheber der Musik. Die Anteile tragt ihr bei AKM oder GEMA ein.
- Content ID: Hat der Produzent den Beat bei YouTube registriert, kann dein Video beansprucht werden. Klär das vor dem Release.
- Free Beats: „Free for non-profit“ heißt, kein Geld damit verdienen. Fürs Release brauchst du eine Lizenz.
Checkliste vor dem Kauf
- Lizenz als PDF mit deinem Namen.
- Limits für Streams, Verkäufe und Videos.
- Vorgaben zu Credits und Splits.
- Datei ohne Producer-Tag.
- Trackouts verfügbar?
Dieser Ratgeber ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindlich ist immer die Lizenz, die du beim Kauf bekommst.